Der Landesjagdverband Sachsen hat die Jagdpraxis in den Staatswäldern kritisiert. Hintergrund ist, dass Tiere gezielt geschossen werden, um junge Bäume vor Fraßschäden zu schützen. Landesjagdpräsident Polo Palmen sagte dem MDR, es werde zu stark auf die Holzproduktion geschaut und das Wild dabei vernachlässigt. Die Tiere stünden stark unter Stress, großangelegte Jagden verstärkten die Belastung. Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch erklärte hingegen, Eingriffe durch Jagd seien ein normaler Bestandteil der Waldbewirtschaftung.
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